Senioren-DM: Kreisel und Diekmann wurden Deutsche Meister im Mixed

Bei den Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaften holten sich, in der Altersklasse 75, Klaus Kreisel (Polizei SV Eutin) und Doris Diekmann (ESV Lüneburg) den 1. Platz im Mixed. Einen 2. Platz erreicht Klaus Kreisel zusammen mit Siegfried Mönke (ESV Lokomotive Rostock) im Doppel.

Des Weiteren kämpften sich Ellen Haak (Kieler TTK-GW) und Uwe Wienprecht (Hertha BSC Berlin) auf den 2. Platz im  Senioren 75 Mixed.

Der Tischtennis-Verband Schleswig-Holstein beglückwünscht die Sieger herzlich zu diesem Erfolg!

 

Es folgt ein Bericht des DTTB:

Kassel. Gleich vier Seniorinnen und Senioren haben in Kassel den Sieg im Einzel- und Doppelwettbewerb geschafft, in allen drei Konkurrenzen bei den nationalen Titelkämpfen der über 40-Jährigen triumphiert haben nur zwei: Velitchka Wais aus Niedersachsen (Ü40) und Hessens Hans-Jürgen Fischer (Ü50).

Erfolge in Einzel und Doppel gelangen den Berliner Ü75- bzw. Ü70-Assen Uwe Wienprecht und Jutta Baron. Bei den Ü40-Jungsenioren konnte der an Position zwei gesetzte frühere Zweitliga-Akteur Thomas Englert aus Brandenburg seinen erstmals im vergangenen Jahr gewonnenen Titel verteidigen. Ex-Bundesliga-Crack Manfred Nieswand gelang nach einem Bronze-Jahr zu seinem Einstieg 2015 bei den über 60-Jährigen nun der Titelgewinn.

Ein ausführlicher DM-Beitrag vom Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit im DTTB-Ressort Seniorensport, Raimund Lenges, folgt im Laufe der Woche.
(Quelle: tischtennis.de)

Alle Sieger und im Einzel Platzierten finden Sie hier

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Der Integrationsball

Klein, ultraleicht aber von großer Ausstrahlung und Bedeutung. Er wirkt völkerverbindend, überwindet spielend alle Sprachbarrieren und hat wie alle Spielbälle, einen hohen Aufforderungscharakter. In unserem Fall ist der kleine Tischtennisball gemeint.

Die ersten Trainingseinheiten liefen fast ausschließlich über Gesten ab! Der Ball gab Takt und Richtung vor. Als unsere syrischen Gäste, wie wir die Flüchtlinge und Asylsuchenden in unserem Verein, dem Preetzer TSV, nennen – zwischenzeitlich unsere Mannschaftskollegen – ihre ersten Trainingseinheiten in der Sporthalle, ihre ersten Sportbegegnungen mit uns gerade hinter sich hatten, hätte wohl keiner von uns Spielern vermutet, nur drei Monate später mit ihnen gemeinsam in einer Tischtennismannschaft zu spielen. Mittlerweile ist es sportliche Normalität für uns geworden, sowohl gemeinsam zu trainieren als auch in Punktspielen zusammen auf Punktejagd zu gehen für unsere Gegner allerdings oft nicht.
Bei jedem Spiel entwickeln sich sehr schnell Gespräche, stehen neugierige Fragen nach dem bisherigen Weg unserer neuen syrischen Mannschaftskollegen im Mittelpunkt. Dieser willkommene Austausch über das Sportliche hinaus ist stets eine Herausforderung für unseren „Manager“ Mohamad Abd Raboh, der bereits sehr gut deutsch spricht, übersetzt und erklärt. Es wird viel gelacht, immer herrscht eine aufgeschlossene und herzliche Atmosphäre. Gleichwohl ist unser Ehrgeiz groß, wollen wir doch unsere Mannschaftsspiele gewinnen. Bisher ist uns dies auch in unseren acht Partien gelungen – dank unserer syrischen Mitspieler. Unser Verein stand dem Projekt von Anfang an sehr positiv gegenüber. So lernten unsere Gäste sehr schnell gemeinsames Training mit Frauen für sie bis dahin nicht vorstellbar nicht nur zu akzeptieren, sondern durchzuführen. Ein wertvoller Lernprozess! Ein weiterer Punkt sind unsere Gespräche nach den Spielen, wenn wir noch entspannt zusammensitzen. So lernen wir uns besser kennen, wissen um die Probleme und Sorgen. Der Tischtennis Verband Schleswig-Holstein möchte vorangehen, ein positives Beispiel geben und anderen Mut machen, auch aktiv oder noch aktiver zu werden. So sollen in allen Bezirken Informationsveranstaltungen durchgeführt, Wege der Unterstützung aufgezeigt und Erfahrungen ausgetauscht werden, denn viele Vereine machen sich momentan in unterschiedlichster Art und Weise auf den Weg: Schnuppertag, „Tag der offenen Halle“, Kennenlernangebote verschiedener Sportarten sind nur einige Ideen, die umgesetzt werden sollen. Zusammenfassend lässt sich für uns jedenfalls feststellen: Integration ist machbar, vor allem im Sport!

Hans-Jürgen Gärtner

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Thor-Heyerdahl-Gymnasium in Kiel ist neue „Kooperationsschule für Talentförderung im Sport

Mit der Ernennung des Thor-Heyerdahl-Gymnasiums in Kiel-Mettenhof am 14. April 2016 zur ‚Kooperationsschule für Talentförderung im Sport‘ hat der Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV) eine weitere Schule in sein Verbundsystem zur Talentförderung junger Sportlerinnen und Sportler aufgenommen. Die neu entstandene Partner-schaft wird durch den Schleswig-Holsteinischen Leicht-athletikverband, den Tischtennis-Verband Schleswig-Holstein und den Handballverband Schleswig-Holstein unterstützt.

 

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(Der Artikel befindet sich auf der Seite 11)

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Jugend trainiert für Olympia – Bundesfinale

WK-III-Mädchen der Europaschule Schwarzenbek holen viertes Gold in Folge



Berlin – Grandioser Erfolg: Die Tischtennis-Schülerinnen des Schwarzenbeker Gymnasiums erspielten sich beim Bundesentscheid im Rahmen des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ zum vierten Mal in Serie den ersten Platz in der Wettkampfklasse III und sorgten mit der erneuten Titelverteidigung für ein Novum in der sportlichen Historie der Europaschule.

Unter den Augen des Präsidenten des Tischtennis-Verbandes Schleswig-Holstein, Hans-Jürgen Gärtner, bestimmten die Oberschülerinnen der Jahrgänge 2001 bis 2003 in der Landeshauptstadt das Geschehen beinahe nach Belieben und gewannen in souveräner Manier zum vierten Mal in Folge die Goldmedaille.

Optimal betreut und eingestellt von ihrer Sportlehrerin Kirsten Bellinger sowie vom Schwarzenbeker Regionalliga-Ass Moritz Spreckelsen, der aktuell seinen Bundesfreiwilligendienst für den schleswig-holsteinischen Tischtennis-Verband absolviert, präsentierten sich Karina Pankunin, Michelle Weber, Philine Carl, Julia Gehring, Laura Michaelsen, Merle König und Kaya Fritzler über das gesamte Turnier hinweg in einer bestechenden Form.

Die „glorreichen Sieben“ qualifizierten sich ohne Mühe über die Gruppenphase und das Viertelfinale für die Vorschlussrunde, in der sie der Alexander-von-Humboldt-Schule Lauterbach (Hessen) keine Chance ließen (5:1). Im Finale setzten die Europaschülerinnen ihre guten Leistungen fort und dominierten auch beim sportlichen Kräftemessen mit der bayerischen Mädchen-Realschule St. Josef Schwandorf (5:2). Dabei sorgte die Kombination Karina Pankunin/Michelle Weber in vier Durchgängen gegen Franziska Brickl und Hannah Eschenbecher für ausgeglichene Doppel (11:9, 10:12, 11:5, 11:2), ehe Laura Michaelsen ihre Mannschaft mit dem Einzel-Zähler gegen Lena Kühner zum zwischenzeitlichen 2:2 im Spiel hielt (11:6, 13:11, 14:12). Im weiteren Verlauf sorgte Karina Pankunin gegen Franziska Brickl in souveräner Manier für die 3:2-Führung (11:8, 11:6, 11:8), die von Michelle Weber postwendend auf 4:2 ausgebaut wurde (8:11, 11:7, 17:15, 11:8 gegen Milena Burandt). Kurz darauf machte Philine Carl nach einem 0:2-Satzrückstand gegen Christina Niederalt doch noch alles klar (10:12, 9:11, 11:8, 11:9, 11:7) und brachte ihre Box damit zum Jubeln.

In der Wettkampfklasse II erspielten sich Schwarzenbeks Gymnasiastinnen in der Formation Sophie Krause, Julie Breyer, Angelika Peters, Laura Gehring, Madita Giese, Alina Steindorf und Marie-Charlot Gerau zudem den ebenfalls hoch einzuschätzenden sechsten Platz.

Schwarzenbeks Chef-Trainer Mirsad Fazlic war mit dem Abschneiden seiner Talente sehr zufrieden: „Die Kooperation zwischen dem Gymnasium, der Tischtennis-Abteilung des TSV Schwarzenbek und dem Landesleistungszentrum am Standort Schwarzenbek hat sich einmal mehr bewährt.“, freute sich der A-Lizenz-Coach, dessen Schützlinge in Berlin mit dem vierten Erfolg in Serie eine Ära prägten. Die Europaschule Schwarzenbek ermöglicht den Leistungskaderathletinnen sowie dem Jugend-trainiert-für-Olympia-Team zwei Trainingseinheiten in der Unterrichtszeit sowie Unterrichtsfreistellungen für Wettkampf- und Lehrgangsmaßnahmen.

TTVSH-Präsident Hans-Jürgen Gärtner ergänzte: „Sportartenübergreifend hat die Europaschule Schwarzenbek die einzige Goldmedaille für Schleswig-Holstein geholt. Das ist nicht hoch genug zu bewerten.“

Die WK-III-Jungen-Auswahl des Friedrich-Schiller-Gymnasiums aus Preetz belegte unterdessen in der Aufstellung Benjamin Lange, Felix Krammer, Maximilian Jaekel, Ole Möller, Jannes Meiß und Finn Evers den 14. Platz, während die WK-II-Jungen vom Bargteheider Kopernikus Gymnasium mit den Spielern Constantin Velling, Luca Meder, Tom Hansen, Thorge Berg, Julius Ruddigkeit und Philipp Sandmann sogar den herausragenden vierten Rang erreichten.

Bundessieger Jugend trainiert für Olympia

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