Das Spiel ihres Lebens - Kinofilm 25 km/h

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Ole und Flemming-Ole Fries liefern sich heute ein Tischtennisduell mit zwei bekannten Fernsehstars in Berlin

Elmshorner Nachrichten /Carsten Wittmaack / Hörnerkirchen

Heute spielen Ole und Flemming-Ole Fries das Tischtennis-Match ihres Lebens. Die beiden Hörnerkirchener treten im Berliner Sony Center gegen Bjarne Mädel und Lars Eidinger an – und zwar im Rahmen der Premiere des Films „25 km/h“. Mädel kennen Filmfans insbesondere als Schotty in der Serie Tatortreiniger, Eidinger spielte bereits in Filmen an der Seite von Juliette Binoche oder Kristen Stewart.
Ole und Flemming-Ole Fries spielen Tischtennis für ihren Heimatverein SV Hörnerkirchen. Gerade ist das Vater-Sohn-Gespann zum zweiten Mal in Folge mit der Mannschaft aufgestiegen. „Wir sind jetzt in der Bezirksliga“, sagt Papa Ole Fries. Der 49-Jährige und sein 17 Jahre alter Filius stießen auf der Homepage des Tischtennis-Verbandes auf das Gewinnspiel, das sie jetzt in die Bundeshauptstadt führte. Ole Fries packte die Chance am Schopfe und bewarb sich mit einem kurzen Video und zwei Bildern vom zweijährigen Flemming, wie der einst seine ersten Gehversuche an der Tischtennisplatte machte.
Dass das Duo letztlich ausgewählt wurde, liegt aber wohl vor allem am Begleitschreiben. „Es ist einfach köstlich, wie Bjarne als Tatortreiniger im Ganzkörperanzug mit norddeutscher Gelassenheit und philosophischen Anwandlungen agiert“, heißt es darin. Und: „Es wäre einfach klasse, wenn ich die Gelegenheit hätte, diesen tollen Schauspieler (und Menschen) mal persönlich kennenzulernen. Und dann noch an der Tischtennis-Platte. Wie geil wäre das denn?!“
Genau das wird sich heute zeigen, wenn die Paare im Anschluss an die Premieren-Filmvorführung im Cinestar im Sony Center gegeneinander antreten. „Toll, dass es geklappt hat“, freut sich Ole Fries auf das Show-Match. Zu ernst wollen weder er noch sein Sohn Flemming-Ole die Tischtennis-Partie nehmen. „Der Spaß steht im Vordergrund“, sagt Fries. Und natürlich die Filmpremiere mit den bekannten Hauptdarstellern. Mit seinen 49 Lebensjahren ist Ole Fries übrigens „Jahrgangsnachbar“ des 1969 geborenen Bjarne Mädel. Auch dieses Detail hat er wohlweislich in die Bewerbung einfließen lassen.
Bleibt noch zu klären, worum es in „25 km/h“ geht. In dem Streifen von Regisseur Markus Goller haben sich die Brüder Christian (Lars Eidinger) und Georg (Bjarne Mädel) seit 30 Jahren nicht gesehen und treffen sich ausgerechnet auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Tischler Georg hat den gemeinsamen Vater bis zu dessen Tod gepflegt, Manager Christian war hingegen seit Jahren nicht mehr in der Heimat.
Die Brüder beschließen kurzerhand, die Mofa-Tour quer durch Deutschland nachzuholen. Jene Tour, die sie eigentlich schon als Jugendliche unternehmen wollten. Vom Schwarzwald bis nach Rügen soll die Reise gehen – und nie schneller als 25 Stundenkilometer. Ein verbindendes Element der Brüder ist dabei ihre Tischtennisleidenschaft aus Kindheitstagen.

Der Film startet am 31. Oktober bundesweit in den Kinos.

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